Ein leichtes Minus von rund 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ergeben die ersten Hochrechnungen der European Caravan Federation (ECF) zu den Zulassungen von Freizeitfahrzeugen in Europa. Insbesondere der durch die Mehrwertsteuererhöhung belastete deutsche Markt führt zu einem Rückgang der europäischen Zulassungen auf rund 205.000 Freizeitfahrzeuge.
Unterschiedlich entwickelten sich jedoch die einzelnen Fahrzeugattungen: Während der europäische Markt für Caravans den Schätzungen zufolge um 2,5 Prozent auf rund 116.500 Neuzulassungen nachgab, sagt die ECF dem Reisemobilmarkt ein leichtes Plus von 0,9 Prozent auf 88.500 Fahrzeuge voraus.
Vor allem die negativen Zulassungsergebnisse in Deutschland (-14,8%) und den Niederlanden (-13%) belasteten den europäischen Caravanmarkt. Von den großen Caravanmärkten wird wahrscheinlich lediglich Großbritannien das Jahr 2007 mit Wachstum (+4,7%) abschließen. Die drei zulassungsstärksten Länder für Caravans werden im Gesamtjahr 2007 voraussichtlich weiterhin Großbritannien, Deutschland und die Niederlande bleiben.
Der europäische Reisemobilmarkt gerät durch die Zulassungsentwicklung in Deutschland (-6,8%) zwar unter Druck, kann sich jedoch dank der Zuwächse in Frankreich (+3,4%) und Großbritannien (+6,7%) behaupten. Die drei zulassungsstärksten Reisemobilländer werden im Gesamtjahr 2007 voraussichtlich erneut Frankreich, Deutschland und Italien sein.
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