Montag, 7. April 2008

Bei einem Ausflug mit dem Wohnmobil sind von den Passagieren auf der Fahrt einige Sicherheitshinweise zu beachten. Darauf weist der Automobilclub von Deutschland (AvD) hin. So dürfen sich die Mitfahrer nur auf ausgewiesenen Sitzplätzen aufhalten und alle Ablageflächen oder Tische müssen abgeräumt und leer sein. Ansonsten können beim ruckartigen Bremsen herumliegende Gegenstände leicht zum lebensgefährlich Geschoss werden. Schwere Gepäckstücke sind in den tieferliegenden Staufächern unterzubringen, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen.

Bei den Sitzen ist darauf zu achten, dass die in Fahrtrichtung liegenden Plätze mit Dreipunktgurten ausgestattet sind. Entgegen der Fahrtrichtung eingebaute Sitze müssen laut CIVD zumindest eine stabile Abstützung für Oberkörper und Kopf gewährleisten.

Sie sollten mindestens über Beckengurte verfügen. Die Sitzplätze im Fahrerhaus sind zuerst zu besetzen, erst danach dürfen die Sitzgelegenheiten im Fahrzeuginneren genutzt werden. Quer zur Fahrtrichtung liegende Sessel oder Bänke sind lediglich Notsitze und dürfen nur benutzt werden, wenn sie eine seitliche Abstützung bis in Kopfhöhe bieten.



Donnerstag, 29. November 2007

Wenn morgens dicke Nebelschwaden durch die Talmulden wabern und das Laub auf der Straße in einen rutschigen Teppich verwandeln, ist noch mehr Vor- und Rücksicht als sonst gefragt. Die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung geben dazu wichtige Tipps, damit die Autofahrer bei den Touren durch Regen und Nebel immer gut ankommen.

„Wer in der Dämmerung oder bei Nieselregen oder im Nebel nicht mit der entsprechenden Beleuchtung am Fahrzeug unterwegs ist, gefährdet sich und andere“, warnen die GTÜ-Experten. Besondere Gefahren drohen auch für Fußgänger, die auf helle Kleidung achten sollten. Die GTÜ rät zu reflektierenden Applikationen an Jacke, Mantel oder Hose.

Für die Autofahrer gilt besonders, langsam und vorausschauend zu fahren. Das Abblendlich sollte schon frühzeitig eingeschaltet werden. Das kann auch tagsüber sein. Doch nicht nur gesehen werden, auch selbst sehen ist wichtig. Beschlagene oder vom Frühreif vereiste Scheiben müssen komplett freigekratzt werden, Gucklöcher sind ein Sicherheitsrisiko.

Bei Nebel gilt, auf keinen Fall mit Fernlicht zu fahren. Die feinen Wassertröpfchen reflektieren das Licht und sorgen so für eine schlechtere Sicht. Die Nebelleuchten dürfen erst eingeschaltet werden, wenn die Sicht unter 50 Meter beträgt. Das entspricht dem Abstand zwischen zwei Seitenpfosten auf der Autobahn. Auch wenn es noch selten Glatteis gibt, rät die GTÜ, runter vom Gas und Abstand halten. Im Ernstfall, nach einer Ausweichmöglichkeit Ausschau halten. Bei der GTÜ heißt das: Lieber mit 60 Stundenkilometern auf ein Feld als mit 30 km/h auf ein Auto oder gar einen Menschen.

Foto: GTÜ