Sonntag, 21. Dezember 2008

Fünf Wohnmobile der Mittelklasse mit Kastenwagenaufbau wurden jetzt vom ADAC untersucht. Richtig überzeugen konnte keiner der Testkandidaten. Am besten hat noch der Knaus Box Star Family 600 auf dem Fahrwerk des Fiat Ducato 160 Multijet mit der Note 2,7 (befriedigend) abgeschnitten. Die weitere Reihenfolge: HymerCar 322 / Ducato 120 Multijet (Note 2,8), La Strada Trento / Ford Transit 140 T350 (Note 3,0), Westfalia Sven Hedin / VW Crafter 2,5 TDI (Note 3,3) und Pössl Scout Roadmaster L / Renault Master 2,5l (Note 3,8, ausreichend). Bei den 3,5-Tonnern mit mittlerem Radstand und Diesel-motor wurden vor allem die Fahrsicherheit, die Fahreigenschaften, die Motorisierung sowie der Komfort bewertet.

Vor allem die Sicherheit lässt bei einigen Kandidaten zu wünschen übrig. Beifahrerairbags und ESP sind nur beim La Strada und beim Westfalia serienmäßig vorhanden, ansonsten nur gegen Aufpreis erhältlich. Die Bremswege sind bei allen Kandidaten lang, obwohl für die Wohnmobile Geschwindigkeiten von über 130 Stundenkilometern kein Problem darstellen. Der Westfalia wird aufgrund des zu langen Bremsweges in dieser Kategorie abgewertet. Die heute bei Pkw übliche Isofixbefestigung für Kindersitze gibt es in keinem der fünf Fahrzeuge.

Das Kapitel Fahreigenschaften kann Testsieger Knaus knapp für sich entscheiden. Der Hymer, der das gleiche Fiat-Chassis verwendet, neigt stärker zum Untersteuern und belegt deshalb nur Platz drei in dieser Teilwertung. Der La Strada auf Ford-Transit-Basis landet bei diesem Kriterium dank der präzisen Lenkung und dem guten Anfahrverhalten am Berg auf dem zweiten Platz.

In der Kategorie Motor/Antrieb schneiden die beiden Wohnmobile von Hymer und Knaus dank geringem Verbrauch und guten Fahrleistungen am besten ab. Lediglich der VW Crafter ist serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet, beim La Strada ist der Filter nicht einmal gegen Aufpreis lieferbar.

Beim Komfort teilen sich der La Strada und der Westfalia den ersten Platz. Der La Strada überzeugt durch das ausgewogene Fahrwerk, der Westfalia bietet die beste Verarbeitung und einfachste Bedienung.



Donnerstag, 22. Mai 2008

Die neueste Generation des Avanti von La Strada rollt in zwei Radständen und drei Grundrisslösungen an. Jede von ihnen setzt eigene Schwerpunkte und spricht ganz bestimmte Bedürfnisse an. Allen gemeinsam ist eine Fülle innovativer Details, die den Avanti zu einem ganz besonderen Reisemobil machen, das überraschende Lösungen bietet und neue Möglichkeiten eröffnet.

Dazu gehört der flexible Innenraum. Die in Fahrtrichtung angeordnete Sitzbank ist mit zwei integrierten Sicherheitsgurten ausgestattet. Es spricht also nichts dagegen, neben Fahrer und Beifahrer noch zwei Personen mitzunehmen. Fahrer und Beifahrersitz sind drehbar und werden im Handumdrehen zum Bestandteil einer gemütlichen Sitzgruppe.

Zahlreiche Teleskopauszüge erlauben eine maximale Nutzung des Stauraums. Spüle und Herd sind bündig in die Arbeitsfläche eingelassen und mit einer Glasabdeckung versehen. Der Kühlschrank hat ein Volumen von 60 Litern. Er befindet sich direkt neben der Küche in griffgünstiger Höhe und ist daher ohne lästiges Bücken zu erreichen.

Der La Strada Avanti L bietet beste Voraussetzungen für bequemes Schlafen. Sein Doppelbett im Heck ist bequem zu erreichen und bietet eine großzügige Liegefläche. Seine Matratze ist mit einer elastischen Unterfederung ausgestattet, die sich aus einzelnen Kunststoffelementen zusammensetzt und den Körper in jeder Lage optimal unterstützt. Unter dem Bett bietet ein großer Schubkasten im Avanti L zusätzlichen Stauraum, der bequem zu erreichen ist.

Foto: La Strada