Mittwoch, 12. März 2008

In seinem alltagstauglichen Kompakt-Mobil bringt Karlheinz Wanner einen gut gearbeiteten, ansprechenden Ausbau unter. Unter dem Namen „Wanner mini“ hat er einen superkompakten Teilintegrierten auf Renault Master Basis auf den Markt gebracht.Ganz neu wartet das Modell Mini E mit Stockbetten auf.

Wie bei seinen großen Silverdream-Modellen setzt Wanner beim Mini auf eine Monocoque-Kabine aus Gfk. Und wie gehabt auf eine nahezu komplette Ausstattung mit Motorklimaanlage, automatisiertem Schaltgetriebe, Zentralverriegelung, Fahrer- und Beifahrerairbag, elektrisch verstellbarem und beheiztem Spiegel, CD-Radio, zwei 100Ah-Gel-Aufbaubatterien und einem Motorrad-Fahrradträger.

Eine Gesamtlänge von nur 5,50 Metern lässt natürlich wenig Raum für Experimente. Weil mit jedem Zentimeter gegeizt werden muss, kommt es vielmehr auf eine ausgeklügelte Abstimmung der Elemente zueinander an. Halbdinette, Küchenzeile gegenüber, Längsbett und daneben ein längs angeordnetes Bad, das im Verhältnis zu den anderen Einbauten einen besonders üppigen Eindruck macht. So gelingt es sogar, eine separate Dusche mit fester Abtrennung zu installieren.

Der 120 PS starke Turbodiesel-Motor treibt das leichte Mobil flott voran und das automatisierte Schaltgetriebe ermöglicht ein komfortables Fahren. Rund 57.000 Euro ruft Wanner für seinen Mini auf. Er ist ein superkompaktes Mobil, das durchaus auch im Alltag eingesetzt werden kann. Die Monocoque Bauweise macht den Mini robust und die Serienausstattung ist überdurchschnittlich gut.

Foto: Wanner



Mittwoch, 21. November 2007

Der Trend bei den Reisemobilen geht in der kommenden Saison weiterhin zu den kompakten, alltagstauglichen Fahrzeugen, die man auf der Caravan Bremen bewundern kann. Es gibt kaum einen Hersteller, der nicht mindestens einen Van-Grundriss im Programm hat. Bei den größeren Fahrzeugen stehen Teilintegrierte und die Integrierten hoch im Kurs. Eine gute technische Ausstattung und große Kühlschränke sind wichtige Argumente beim Kauf.

Die Entwicklung der Reisemobilbranche ist in Deutschland derzeit gespalten. Während der Export weiter anzieht und die Ausfuhr von Reisemobilen um rund sechs Prozent anstieg, sind die Zahlen im Inland leicht rückläufig. Allgemein werden die Mehrwertsteuererhöung, die neue Kfz-Steuer und die Schadstoffdiskussion als Gründe dafür angenommen. Viele Verbraucher sind daher verunsichert und reagieren mit Zurückhaltung.

Diesem Trend will die Caravan Bremen vom 30. November bis 2. Dezember entgegenwirken und bietet neben den Informationen von Händlern und Herstellern eine kompetente Beratung durch den ADAC und den Deutschen Camping-Club. Zudem stehen die Veranstalter den Besuchern für Fragen und Probleme rund um den mobilen Urlaub zur Verfügung.

Foto: Adria Deutschland