Sonntag, 7. Dezember 2008

In seinem Engagement zur Befreiung moderner Reisemobile von der Kfz-Steuer hat der Caravaning Industrie Verband CIVD wichtige Schützenhilfe vom ADAC erhalten. In einem Schreiben an CIVD-Präsident Klaus Förtsch betonte ADAC-Präsident Peter Meyer, die Forderungen des CIVD auch für den Kauf moderner Reisemobile Steuervergünstigungen einzuführen, sei aus seiner Sicht zu begrüßen.  

Laut ADAC-Präsident Meyer kommt es darauf an “bei einer Neuregelung der Kfz-Steuer schnellstmöglich klare und verlässliche Rahmenbedingungen für die Nachfrager zu schaffen.“ Dazu gehöre auch neben den vorgesehenen steuerlichen Vergünstigungen für neue PKW ähnliche Anreize für den Kauf umweltfreundlicher neuer Reisemobile zu schaffen. Ein solcher Schritt der Politik könne dazu beitragen die auch im Reisemobilsegment spürbare Kaufzurückhaltung der Bürger zu reduzieren und die umweltorientierte Erneuerung des Fahrzeugbestandes in Deutschland zu beschleunigen.  

Bereits Anfang November forderte Förtsch in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Peer Steinbrück, Wirtschaftsminister Michael Glos sowie die Finanzminister der Länder auch moderne Reisemobile in die Förderung von umweltfreundlichen Fahrzeugen einzubeziehen.

Foto: Gerd Altmann/Pixelio



Sonntag, 9. November 2008

In der Diskussion um die Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge hat sich der CIVD für die Steuerbefreiung moderner Reisemobile stark gemacht. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Finanzminister Peer Steinbrück, Wirtschaftsminister Michael Glos sowie die Finanzminister der Länder forderte der Präsident des CIVD auch moderne Reisemobile in die Förderung von umweltfreundlichen Fahrzeugen einzubeziehen.  

Die Ankündigung der Bundesregierung, dass künftig diejenigen Autofahrer weniger Steuern zahlen, die sich einen modernen und umweltfreundlichen Neuwagen kaufen, der die neuesten Abgasnormen erfüllt, werde vom CIVD begrüßt, heißt es in dem Schreiben. „In gleichem Maße sollte dies aber auch für moderne Reisemobile gelten, denn diese werden ebenso wie PKW fast ausschließlich privat genutzt“, begründet Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes CIVD den Vorstoß des Verbandes.  

Ähnlich wie die PKW-Industrie spürt auch die Caravaningindustrie derzeit die starke Verunsicherung der Verbraucher. Seit Mitte des Jahres 2008 verzeichnen die Hersteller deutliche Auftragsrückgänge und sind gezwungen ihre Produktionskapazitäten erheblich anzupassen. Eine Ausweitung der Steuerbefreiung auch auf moderne Reisemobile könnte in der Caravaningindustrie einen starken Impuls für die Ankurbelung des Absatzes geben und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland beitragen.

Foto: Gerd Altmann/Pixelio



Mittwoch, 6. Februar 2008

Zusammen mit dem Caravaning-Industrieverband CIVD sucht Deutschlands Camping-Fachverband DCC nach Reisemobilisten, die durch die Einführung der Umweltzonen in ihrer Reisefreiheit beschränkt werden. Anfang des Jahres sind die ersten Umweltzonen in Deutschland in Kraft getreten, allerdings ohne eine Regelung für nicht nachrüstbare Reisemobile getroffen zu haben.

Zwar sei laut DCC geplant, für Anwohner eine Ausnahmeregelung gelten zu lassen, für alle anderen Reisemobilisten sei die Lage jedoch völlig unklar. So werden zwei betroffene Reisemobilisten gesucht, die ihren Fall vor Gericht bringen.Ziel ist es, mit zwei Präzedenzfällen rechtliche Klarheit zu schaffen. Man sollte sich zumindest auf die Grundforderungen verständigen, die von verschiedenen Campingverbänden im Sommer vergangenen Jahres beschlossen wurden. Diese sehen unter anderem vor, uneingeschränkte Reisefreiheit vom Wohnort zum Urlaubsziel und zurück gelten zu lassen.

Gefragt sind nun Reisemobile, für die keine Plakette erteilt wurde. Alle eingehenden Fälle werden zunächst gesammelt und juristisch geprüft. Unterlagen werden nicht zurückgeschickt. Daher sollten nur Kopien, beispielsweise der Ablehnung und des Fahrzeugscheins, sowie eine kurze Schilderung der Situation/Wohnlage an Deutscher Camping Club, Mandlstraße 28, 80802 München, geschickt werden.

Foto: DCC



Mittwoch, 31. Oktober 2007

Die Zulassungen von Reisemobilen in Deutschland steigen deutlich. Laut promobil.de wurden von Juli bis September fast 15 Prozent mehr Mobile zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Negativ verlief der Trend hingegen bei den Caravans. Im dritten Quartal wurden rund 7 Prozent weniger Wohnwagen zugelassen als 2006.

„Zwar konnte das dritte Quartal besonders bei den Reisemobilneuzulassungen verlorenen Boden wieder gutmachen, Eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im vierten Quartal ist jedoch angesichts der starken Vergleichszahlen des Vorjahres wenig wahrscheinlich“, so Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie-Verbandes (CIVD). Eine zu optimistische Erwartung für das Gesamtjahr sei daher unrealistisch. Im vierten Quartal vergangenen Jahres waren die Neuzulassungen aufgrund der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung außerordentlich gestiegen.

Insgesamt wurden im dritten Quartal 4532 neue Reisemobile zugelassen.Besonders deutliche Zuwächse gab es im August (+ 23,3 Prozent) und September (+ 12 Prozent). Bislang wurden in diesem Jahr 17.502 Reisemobile neu zugelassen, was einen Rückgang von 5,3 Prozent gegenüber 2006 bedeutet.

Die 4926 neu zugelassenen Caravane sorgen für eine Gesamtzahl von 16.918 Neuzulassungen in 2007. Gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet das ein Minus von 11,6 Prozent.

Foto: Rene Tillmann/Messe Düsseldorf