Sonntag, 7. September 2008

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. So lautet ein Sprichwort. In der Wirtschaft sind es zumeist nicht Nachbarn, sondern so genannte Wettbewerber, die einem Kopfschmerzen bereiten können. Das musste nun auch die Firma Bürstner erfahren.

Die Audi AG hatte nämlich Bedenken wegen der Teilintegrierten-Reihe namens Quadro angemeldet. Die Ingolstädter sahen eine Verwechslungsgefahr mit ihren Sportlimousinen des Typs Quattro. Dem geneigten Autokäufer sollte man eigentlich zutrauen, dass er verschiedene Schreibweisen und erst recht den Unterschied zwischen einem Reisemobil und einem Sportwagen erkennt. Aber Bürstner beendete den Konflikt, indem die Modellreihe umgetauft wurde.

In der neuen Saison geht nun der Ixeo an den Start. Es gibt ihn in vier verschiedenen Grundrissen, ebenso wie das Jubiläumsmodell Ixeo fifty. Bleibt nur zu hoffen, dass es keinen Ärger mit dem Schweizer Touristikportal Ixeo gibt. Denn Reisen und Reisemobil, das liegt doch ganz nah beieinander…

Foto: Bürstner



Samstag, 6. September 2008

„Magische Momente im Urlaub“ verspricht der Allgäuer Hersteller Dethleffs bei der Vorstellung seiner jüngsten Reisemobil Baureihe Magic Edition. Dabei handelt es sich um insgesamt vier Teilintegrierte auf Fiat Ducato. Das Auffallendste an den Modellen ist sicherlich deren Farbgebung: In der Variante Black sind Fahrerhaus und Dachträger in Schwarzmetallic lackiert, in der Variante Silver erstrahlt beides in Silber. Der Aufbau ist in beiden Fällen in Silber gehalten. Den Magic-Edition-Modellen gelingt so ein edler und tatsächlich sehr auffallender Auftritt, der neugierig auf das Interieur macht.

Aber auch dieses weiß zu überzeugen: Der Grundholzton Cypress Villa vermittelt moderne Gediegenheit, die je nach Variante in Silber oder Anthrazit gehaltenen Inletts der Dachschrankklappen setzen attraktive Kontrastpunkte. Bei der eigentlichen Raumaufteilung unterscheiden sich die Grundrisse nur in der Heck-Nutzung. Hier kann zwischen mittigem Doppelbett, quer eingebautem Doppelbett, Einzelbetten und einer zum Bett umbaubaren Rundsitzgruppe gewählt werden. Der vordere Bereich ist bei allen identisch und entspricht der beliebten Raumaufteilungen mit einer Halbdinette, gegenüberliegender Längssitzbank und dahinter befindlichen Küchenzeile mit einem kleinen L-Schenkel.

Rund 46.500 Euro ist der Grundpreis für die Magic Edition. Hinzu kommen die Preise für die reichhaltig ausgestatteten Magic-Edition-Pakete. Diese enthalten neben den schon erwähnten optischen Leckerbissen auch Feinheiten wie den stärkeren 2,3 l JTD Motor, das Fiat Klima-Komfortpa-ket, Pilotensitze, Alufelgen und vieles mehr. „All inclusive“ kommen für die Silver-Variante so rund 58.000 Euro zusammen. Beim Black sind es noch 2.000 Euro mehr, da hier eine elegante Echtleder-Ausstat-tung im Paket enthalten ist.

Foto: Dethleffs



Mittwoch, 3. September 2008

Bis zu 20 Mal im Jahr sind Reisemobilisten mit ihren rollenden Heimen unterwegs. Dabei übernachten sie häufig nicht auf Campingplätzen, sondern auf Stellplätzen. Gerade bei Städtereisen sind die stadtnahen Plätze ideal, die gegen geringe Gebühren minimalen Komfort aber größtmögliche Unabhängigkeit bieten.

Beim Caravan Salon Düsseldorf zeichnete die Fachzeitschrift promobil nun die besten Stellplätze des Jahres aus, die von den Lesern der Zeitschrift gewählt wurden. Im Olympiajahr 2008 bekamen die Sieger neben einer Urkunde auch eine Medaille überreicht und wurden auf das Siegertreppchen gebeten.

Gold bekam der Reisemobilpark Minheim an der Mosel, Silber ging an den Reisemobilhafen Bad Dürrheim und den dritten Platz teilten sich das Alpencamp am Wank in Garmisch-Partenkirchen, der Wohnmobil Übernachtungsplatz Büsum und der Wohnmobil-Hafen Rendsburg.

Foto: Rene Tillmann/Messe Düsseldorf



Montag, 1. September 2008

Sie haben es tatsächlich geschafft: Nach dem Vorbild des Klassikers von Jules Verne sind 31 Reisemobilisten rund um Reiseveranstalter Olaf Gafert in 80 Tagen einmal um die Welt gefahren. In diesem konkreten Fall bedeutet das, dass die 16 Renault Roadmaster L der Firma Pössl rund 15.000 Kilometer auf 3 Kontinenten zurückgelegt haben. Am 6. Juni hatten sich die abenteuerlustigen Camper bei München auf den Weg gemacht, nun hat die Tour beim Caravan Salon Düsseldorf ihren Abschluss gefunden.

Begeistert berichteten die Reiseteilnehmer dort von Ihren Erlebnissen. Weder von Benzin im Dieseltank und dem infolgedessen defektem Fahrzeug, das zweieinhalbtausend Kilometer durch die USA geschleppt werden musste, noch von mehrtägigen Schiffsverspätungen oder abgelaufenen Visen haben sich die Reisenden aufhalten lassen. „Das gemeinsam erlebte hat die Gruppe unheimlich zusammengeschweißt“, erklärte Olaf Gafert. „Am Ende mussten wir wirklich Gas geben, um die 80 Tagesfrist halten zu können, was auf Schlagloch durchsetzten russischen Straßen nicht immer einfach ist. Aber dank permanenter gegenseitiger Ablösung und Unterstützung haben wir es doch noch geschafft.“

Von Bremerhaven ging es zunächst nach Baltimore, dann quer durch die USA nach Los Angeles, wo die Reisemobile auf ein Schiff nach Xingang in China verladen wurden. Über China und die Mongolei, durch die Wüste Gobi ging es weiter nach Russland und über Lettland, Litauen und Polen wieder Richtung Heimat.

Foto: Kuga Tours



Sonntag, 31. August 2008

Westfalia setzt die Modell-Offensive fort und stellt zur neuen Saison den Big Nugget XL vor. Er fährt in der attraktiven 3,5-Tonnen-Gewichtsklasse und damit gelten die gleichen Geschwindigkeitsbegrenzungen wie für Pkw. Er ist Nachfolger des erfolgreichen Nugget und des Big Nugget und kommt mit Westfalia-Hochdach auf den Markt.

Besonderes Markenzeichen des neuen Modells ist sein großzügiges Raumangebot: Denn trotz seiner überaus kompakten Maße (Länge: ca. 5,6 Meter, Breite: ca. 1,9 Meter, Höhe: ca. 2,8 Meter) ist der Big Nugget XL auf Basis eines Ford Transit voll ausgestattet: Fünf Personen reisen nicht nur bequem, sondern dank der serienmäßigen 3-Punkt-Sicherheitsgurte vor allem auch sicher.

Mit wenigen Handgriffen entsteht aus der breiten Sitzbank ein komfortables Doppelbett. Das optionale Dachbett konnte dank des neuen Hochdaches so konstruiert werden, dass Wohn- und Schlafraum problemlos auch parallel genutzt werden können.

Foto: Westfalia



Donnerstag, 28. August 2008

SpaceCamper zeigt erstmals ein Fahrzeugkonzept, welches speziell für die Bedürfnisse von Sportlern und aktiven Menschen entwickelt wurde.
Entwicklungsziele waren hierbei:
Die Möglichkeit bequem und schnell mit Familie, Freunden und/oder Sportgeräten an
die schönsten Orte zu kommen. Sowohl in der Wildnis, als auch unter Menschen (z.B. bei Sportevents) so autark wie
möglich zu sein. Um dies zu ermöglichen, wurden folgende Punkte berücksichtigt:
Das Basis-Fahrzeug ist der VW T5, der kompakte Außenmaße, PKW-Fahreigenschaften und 4WD-Option bietet. Dies ermöglicht nicht nur schnell und bequem an entlegene Orte zu kommen, sondern auch auf schmalen Off-Road-Pfaden mobil zu bleiben. Fünf Sitz- und Schlafplätze wurden realisiert, weil Sport und Abenteuer mit Familie und/oder Freunden noch mehr Spaß macht.

Extrem großer Kofferraum mit Lastenauszug, Durchladefähigkeit und schneller Umbaumöglichkeit zum Transporter, damit auch sperrige Sportgeräte und Ausrüstung Platz finden. Panorama-Hochsitz, durch einfaches Öffnen des Aufstelldaches, damit man den besten Ort für seinen Sport suchen, oder bei Sportevents den Logenplatz genießen kann.

Integriertes Heckzelt, das einfach aus der Heckklappe gezogen werden kann. Darin kann man sich umziehen oder dank einem Warmwasserboiler nach dem Sport mit einer warmen Dusche wieder frisch machen. Kühlschrank, Gaskocher und Spüle (für das wohlverdiente Abendessen.) Integrierte Trockentoilette, die jederzeit einsatzbereit ist.

Das Basisfahrzeug VW T5 bietet ab Werk bereits viele Optionen. Zudem gibt es ein breites Zubehörprogramm von Fremdfirmen für Offroad (Seikel Fahrwerk), Heckträger usw. Darüber hinaus können auch bei SpaceCamper für den Innenausbau spezielle Problemlösungen erarbeitet werden.

Foto: SpaceCamper



Dienstag, 26. August 2008

Fendt geht mit vier neuen teilintegrierten Modellen in die Saison 2008/2009. Das Fendt-Mobil TI 640 verfügt im Heck über ein Längsbett mit gegenüberliegendem Waschraum. In dem Waschraum ist eine separate Dusche mit Falttür eingebaut. Die L-Küche fungiert auch als eine Art Raumteiler zum Wohnbereich. Die beiden Sitze in der Fahrerkabine sowie zwei Querbänke ermöglichen eine große Tafel im vorderen Bereich des Reisemobils. In der Nacht kann man den Essbereich auch als Schlafmöglichkeit umbauen.

Der TI 680 ist mit zwei getrennten Betten im Heck ausgestattet. Gegenüber der Küche in der Fahrzeugmitte liegt der Nasszellenbereich mit integrierter separater Dusche. An die Nasszelle grenzt der Essbereich an. Ein Umbau des Essbereiches als Schlafstätte ist möglich.

Das Fendt-Mobil TI 685 ist mit einem großen Querbett im Heck des Fahrzeuges ausgestattet. Im Anschluss an das Bett folgt dann der Waschbereich mit integrierter separater Dusche bzw. gegenüber liegender Längsküche. Der Essbereich ist von fünf Personen unter Einbezug der beiden Fahrerhaus-Sitze nutzbar.

Der Fendt TI 690 ist mit einem seitlichen Querbett im Heck und gegenüberliegender Nasszelle mit integrierter Dusche ausgestattet. Angrenzend befindet sich der Kleiderschrank mit nachfolgender L-Küche, die das Fahrzeug nach vorne hin abgrenzt. Unter Einbezug der beiden Sitze der Fahrerkabine haben mittels der L-Bank und gegenüberliegender Längsbank insgesamt fünf Personen am Tisch Platz. Die Sitzgruppe lässt sich im Bedarfsfall in der Nacht zum Einzelbett umbauen und nutzen.

Foto: Fendt



Sonntag, 24. August 2008

In der neuen Premiumklasse Flair von Niesmann+Bischoff präsentieren sechs absolute Spitzenmodelle das Portfolio für die neue Saison. Der neu gestaltete Eingangsbereich mit beleuchtetem Einstiegsgriff begrüßt den Gast mit einem guten Gefühl. An dieser Eingangsfront befindet sich auch der TFT-Bildschirm, oberhalb die neue geschwungene Glasvitrine, die den Blick harmonisch über den neuen TEC-Tower (175 Liter) in den Küchenbereich führt. Passend dazu wurde die Küchenzone mit freundlicher Optik gestaltet:

Im Schlafbereich erleichtert eine zusätzliche Treppenstufe den Zugang zur Liegefläche.Besonders viel Wert haben die Konstrukteure und Designer auf Wohnkomfort und das Sitzgruppen-Arrangement gelegt. Die Polsterung in vier Polster-/Lederkombinationen bzw. den Lederausstattungen wurden spürbar optimiert, der Ansitzkomfort und die Qualität verbessert. Die neue Premiumklasse bietet viele schöne Lichtblicke, aufgewertete Details und einen unvergleichlichen Flair. Auch das schöne Raumbad gibt es jetzt serienmäßig bei allen Modellen.

Das absolute Highlight der Saison ist die weltweit erste Vollluftfederung für Reisemobile. Gemeinsam mit dem Fahrwerksveredeler Goldschmitt haben die Entwickler aus dem Hause Niesmann+Bischoff für die Iveco-Daily-Fahrwerke diesen einzigartigen und konkurrenzlosen Fahrkomfort entwickelt. Mit zunehmendem Einfederweg erhöhen sich die Stützkräfte. Diese deutlich steilere Progression gewährleistet Stabilität und eine geringere Neigung des Fahrzeugs nach außen, selbst bei flott gefahrenen Kurven. Eine Anhebemöglichkeit von 60 Millimetern mindert die Aufsetzgefahr, die sich bei der Fahrt über Fährrampen oder beim Rangieren auf naturbelassenen Stellplätzen ergeben könnte. Besonders benutzerfreundlich ist hierbei, dass ab einer Geschwindigkeit von 15 Stundenkilometern die „sichere“ Fahrstellung der starken Kompressoren automatisch eingenommen wird.

Natürlich ist neben dem Anheben auch ein Absenken des Flair möglich. Rund 70 Millimeter Tieferlegung erlauben einen bequemen Zugang. Hierbei sorgen die in den Luftbälgen integrierten, Gummipuffer zusätzlich für bessere Stabilität. Selbstverständlich ist ein Niveauausgleich zwischen Front und Heck, beispielsweise auf unebenen Flächen, ebenfalls möglich.



Freitag, 22. August 2008

Nach nur einem Jahr hat Jan Dohmeyer mit seinem Reisevan Domo seinen festen Platz in der Branche bezogen. Sein Lübecker Unternehmen Doing KG zeigt auch dieses Jahr eine Reihe innovativer und praxisorientierter Mobilitäts-Konzepte: Der Domo Life entspricht weitgehend dem bereits im letzten Jahr gezeigten Modell, wurde jedoch in vielen Details optimiert. Der Domo Business steht für das multifunktionale Konzept mit Schwerpunkt Freizeit und Beruf. Einzigartig in dieser Klasse: das optionale Dachbett und der Funktionsboden auf zwei Dritteln der Gesamtfläche. Die Grundfunktionen (Bett, Bad, Küche, Stauraum) sind Serie, das Bad ist aus dem Domo Life übernommen.

Der Domo Adler (Foto) rundet das Angebot ab. Das Modell basiert auf dem langen Radstand mit Superhochdach und bietet Raum der Premiumklasse. Ob Dachbett, große Sitzgruppe, Küche, ein festes Bad oder im hinteren Bereich Stockbetten – für ambitionierte Biker ist besonders interessant: Die Maschine kommt mit.

Der Funktionsboden des Domo Business ist eine ebenso einfache, wie geniale Lösung – die Sitze und Möbel werden einfach auf dem Boden eingeklinkt und arretiert. Ob Standardsitz oder Drehklappsitz, Tisch oder Schlafsofa – Position nach Belieben. Der Domo passt sich den Aufgaben an und nicht umgekehrt. Das innovative Dachbett bietet Schlafkomfort an bisher unbekannter Position. Während andere Fahrzeuge dieser Größe einen Festeinbau im Heck oder im GFK-Dach realisieren,
schläft man im Domo wie im “Vollintegrierten” – oberhalb der Fahrersitze. Vorteile: üppige Kopffreiheit und beinahe uneingeschränkte Nutzbarkeit des Wohnbereichs. In der Tag-Situation schwenkt das Bett unter das Dach.

Foto: Doing KG



Mittwoch, 20. August 2008

Der neue Chic c-line aus Ravensburg macht sich in der Reisemobilbranche einen Namen. Ab der neuen Saison wird die Chic-Modellreihe in drei Serien unterteilt. Der neue Chic c-line rundet in der 3,5-Tonnen-Variante dabei die Modellpalette nach unten ab. Aufgebaut auf den Fiat Ducato Nouvo mit AL-KO 35 light Tiefrahmenfahrgestell, ist der neue Kompakte vorerst als integriertes Modell in sieben Grundrissalternativen erhältlich.

Durch die Reduzierung der Fahrzeugmaße (Länge Modellabhängig von 6,20 bis 7,25 Metern, Höhe 2,86 Meter) und die Verwendung innovativer Verbundwerkstoffe sowie einer speziellen Verklebungstechnik beim Aufbau wurde das niedrige Gewicht von knapp über 3000 Kilogramm erreicht. Bei der Ausstattung wurde nicht reduziert, sondern optimiert. So sorgt eine Luftheizung mit zahlreichen Ausströmern für eine konstant angenehme Temperatur in jedem Bereich des Reisemobils. Eine innovative Badezimmerlösung ermöglicht einen abgetrennten Duschbereich und lässt mit wenigen Handgriffen sogar einen separaten Ankleideraum entstehen.

Diese Innovationen in Kombination mit bewährten Qualitäten wie die großzügigen Bettenmaße und zahlreiche Grundrissmöglichkeiten machen Carthago Reisemobile im Allgemeinen und den c-line im Besonderen aus. Der Einstieg in die 3,5-Tonnen-Klasse ist mit dem kompakten Modell gelungen. Kein Wunder. Hat Carthago es doch geschafft, die Qualitäten eines Oberklasse-Reisemobils auf ein 3,5-Tonnen-Fahrzeug zu übertragen.