Montag, 18. August 2008
Der neu kreierte Bimobil EX 345 auf Iveco Daily 55S 18 W – ein robustes, aber dennoch komfortables, hochgeländetaugliches Spezialmobil, das perfekt in die Gewichtsklasse zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen passt und nun auf dem Caravan Salon in Düsseldorf seine Messe-Premiere feiert. Der neue Iveco Daily 4 x 4 überzeugt mit seinem starken Transporterchassis und hat mit 5,5 Tonnen Gesamtgewicht natürlich genügend Kraft für den stabilen Aufbau und mit 1400 Kilogramm Zuladung auch absolut ausreichende Reserven.
Die kräftige Wohnkabine mit offroadtauglichen, schweren Schlössern, Scharnieren und Klappen ist bewusst schmal und niedrig gehalten, damit trotz des hochbeinigen Allrads die Außenmaße so gering wie möglich gehalten werden können. Das große Heckbett, mit der darunter liegenden Garage bietet als Einzelschlafplatz eine Fläche von 95 Zentimetern Breite mal 200 Zentimeter Länge. Mit einem genial einfachen Auszug lässt sich das Bett über die Sitzgruppe hinweg bis auf eine Gesamtbreite von 175 Zentimeter verbreitern, ohne dass dabei der Einzelschlafplatz in den Umbau mit einbezogen werden muss.
Die fest aufgebaute Wohnkabine besticht im Inneren durch ihren hellen, freundlichen Stil und beste Verarbeitungsqualität. Auch die Technik ist mehr für Expeditionen, als für Eisdielen-Offroad ausgelegt. Heizung und Warmwasser kommen aus der Truma Combi 4, auch als Dieselheizung möglich. Frostsichere 146 Liter Frischwasser, 80 Liter Abwasser und 60 Liter Gas im Tank sind absolut fernreisetaugliche Vorratsdimensionen. Der kräftige Kompressorkühlschrank mit Gefrierfach ist sogar saharatauglich.
Foto: Bimobil
Montag, 11. August 2008
Auf dem Caravansalon Düsseldorf 2008 präsentiert TEC exklusiv das erste Reisemobil mit Allradantrieb auf Ford-Transit-Chassis. Hierfür wurde gemeinsam mit Ford eine Studie entwickelt. Das neue Geländewohnmobil hört auf den Namen Cross-TEC. Innen ist der Grundriss eins zu eins vom bewährten FreeTEC 708 Ti übernommen. Außen hingegen fährt er mit verchromten Elementen und vielen Details aggressiv vor: Chassis in Pantherschwarzer Metallic-Lackierung, Aufbau mit thematisch passendee Beklebung auf dem Glattblech in Himmelgrau, komplett rundum verlaufender Chrombügel als Astschutz sowie verchromte Trittbretter, außerdem verchromte Sidepipes auf den B-Säulen, Chromfelgen, am Frontbereich ein verchromter Personenschutzbügel mit integrierter Seilwinde, am Chassis ein Unterfahrschutz gegen Steinschläge und Aufsetzer.
Technisch ist die Hinterachse um einige Zentimeter höher gelegt und eine Luftfeder eingebaut. Das bringt besonders viel Fahrstabilität und ermöglicht einen Ausgleich bei Beladungsunterschieden.
Ob dieses Modell mit Allradantrieb angeboten werden und serienmäßig in Produktion gehen kann, liegt bei Ford. Wenn dort die Entscheidung fällt, dieses Chassis für den Markt zu produzieren, wird TEC aufgrund der bereits geleisteten Entwicklungsarbeit sofort am Markt sein. Schließlich ist das Thema 4×4 bestens bei TEC angesiedelt, steht der Slogan Freizeit Aktiv Erleben doch auch für Fahrten durch Eis und Schnee, ins Gebirge oder auf unwegsames Gelände. Besonders die Märkte in Skandinavien, Island und Russland haben bereits Ihr starkes Interesse bekundet.
Foto: TEC
Samstag, 9. August 2008
Den Tikro bezeichnet die Herstellerfirma Seitz gern als einen Klassiker unter den Reisemobilen. In der Tat wurden den Reisemobilisten mit drei verschiedenen Modellvarianten interessante Möglichkeiten angeboten. Der kurze Tikro K zeichnet sich durch kompakte Außenmaße, einen schnörkellosen Wohnbereich und ideale Fahreigenschaften aus.
Der mittlere Tikro M überzeugt mit kompakten Abmessungen und gelungener Raumaufteilung. Er bietet die Wahl zwischen Hubbett sowie Doppel-, Stock- und Eckbett. Mit dem Tikro L schließlich hat Seitz eine neue Form der mobilen Freizeit geschaffen. Er bietet interessante Längs- und Eckbett-Lösungen.
In der neuen Saison geht Seitz schließlich mit einer neuen Variante seines Klassikers an den Start, dem Allrad-Tikro X-Track. Er ist auf der Basis des Peugeot Boxer und des Mercedes Sprinter erhältlich. Freunde eines kleinen Alkovens können sich auf dem Caravan Salon in Düsseldorf von dem neuen Freizeitfahrzeug ein hautnahes Bild verschaffen.
Foto: Seitz
Mittwoch, 6. August 2008
Der Camper Edition ist das jüngste Mitglied der Camper-Baureihe von Dethleffs. Er ist der erste Camper mit einem komplett neuen Möbelkonzept. Der neue Möbelbau ist gekennzeichnet von einer sehr geradlinigen, kubischen Bauweise mit eingelassenen Dachschrankklappen, die dem Edition eine hochwertige Optik verleihen. Im Gegensatz zu seinen Camper-Brüdern hat er ein eigenes, innovatives Außendesign bekommen. Das grau-metallische Streifendekor und die stark verdunkelten Fenster verleihen ihm ein jugendlich frisches Aussehen. Seine optionalen Metallrangiergriffe runden die sportliche Außenoptik ab.
Zu haben ist der Camper Edition in vier Grundrissvarianten. Der Kleinste der Reihe, der CE 450 DB, ist ein kompakter Reisecaravan, der besonders durch die Großzügigkeit im Durchgangsbereich zum Schlafzimmer im Heck besticht. Dort befinden sich ein Längs-Doppelbett sowie der Toilettenraum mit separatem offenem Waschtisch. Ein weiteres Highlight ist die für diese Fahrzeugklasse recht große Küche. Auch hier, so wie in allen Camper Edition, kommt die Frauenmobilküche, mit variabler Kocherabdeckung, großen Schubfächern sowie einstellbaren Fachböden im Oberschrank zum Einsatz. Im Küchenbereich wurde ebenfalls auf Innovation gesetzt und die Schubladen mit einer Einzugsautomatik versehen. Eine schöne Idee ist der links vom Eingang befindliche Schuhschrank mit darüberliegender Glasvitrine, die hinterleuchtet ist. Die im Bug gelegene Rundsitzgruppe bietet ausreichend Raum für gemütliche Abende.
Der CE 470 V hat zwei Einzelbetten im Bug und seine Rundsitzgruppe im Heck. Für eine optimale Raumeffizienz ist über einem Einzelbett im Fußraum ein Kleiderschrank angebracht. Die Stelle, an der normalerweise der Kleiderschrank stehen würde, konnte so mit einer offenen Anrichte mit darüberliegender Glasvitrine versehen werden, die dem Interieur noch mehr Eleganz verleiht.
Der Camper Edition 550 SK ist die konsequente Weiterentwicklung des beliebten Verkaufsschlagers Camper 560 SK. Beide Grundrisse haben Stockkinderbetten im Heck quer, eine geräumige Rundsitzgruppe für vier Personen in der Mitte und ein großzügiges Elternschlafzimmer mit Längs-Doppelbett sowie daneben liegenden Toilettenraum im Bug. Beim 550 SK wurden allerdings die Stauraumlösungen im Kinderbereich optimiert. Gleichzeitig konnte hierbei die Länge des oberen Etagenbettes auf die gesamte Innenbreite des Caravans vergrößert werden, indem der darunterliegende Wäscheschrank als Verlängerung des oberen Bettes genutzt wird. Das untere, kleinere Bett besitzt aber trotz des Schrankes am Fußende eine Länge von über 1,8 Metern.
Der CE 580 V ist das Flaggschiff der Camper-Edition-Baureihe. Seine Aufbaulänge von 5,80 m liefert viel Raum für einen entspannten Urlaub zu zweit. Im Heck besitzt er zwei Einzelbetten, die optional durch einen ausziehbaren Rolllattenrost zu einem riesigen Doppelbett verbunden werden können. Der Wohnbereich mit Küche und großer Rundsitzgruppe im Bug liefert ausreichend Bewegungsfreiheit, auch wenn sich mal Gäste anmelden.
Sonntag, 3. August 2008
Die Premium-Marke Tabbert hat sich in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet und ihr Unternehmensbild deutlich verjüngt, ohne dabei den Markenkern zu verlassen. Qualität, Innovation und Design stehen für die Marke Tabbert. Mit der neuen Baureihe Paganini schafft Tabbert eine nue Innovation. Eine der wichtigsten Innovationen ist das neukonstruierte Tabbert-Dach. Mit einer Dicke von sechs Zentimetern bietet dieses neue Dach eine verbesserte Wärmedämmung sowie einen hohen Schallschutz bei Regen.
Ohne die für Tabbert typische Eiform mit der vorspringenden Dachnase zu verlassen, besticht der Paganini durch ein dynamisches und automotives Exterieur. Ein Highlight ist das neue flächenbündige Fenstersystem, das – über die dreidimensional verlaufende Bugfront hinweg – über das Heckfenster das Fahrzeug umläuft. Das eindrucksvolle Heck besticht mit großen komfortablen Rangiergriffen und zwei perfekt integrierten Heckleuchten. Unauffällig und funktional sind am Fahrzeug Vorzelt- und Markisenleisten integriert.
Das äußere Erscheinungsbild setzt sich im Innendesign fort: das Interieur glänzt mit Eleganz und Anmut, edlen Details und funktionaler Perfektion. Eine exklusive Wohnwelt für hohe Ansprüche. Die Gliederung der Möbelstruktur vermittelt ein sehr weites und offenes Raumgefühl. Hochwertige Möbelklappen mit Mahagoni Echtholzfurnier und Edelstahladern in den Deckenoberschränken unterstreichen das luxuriöse Ambiente des Paganini. Exklusiv bei Tabbert ist der neu entwickelte Pushlook, der erstmals außerhalb einer Deckenschrankklappe sitzt. Ein leichter Druck auf den Pushlook genügt: sanft öffnet sich automatisch die Klappe. Das Griffdesign und die Qualität in den Griffen setzen sich auch in den Schubladengriffen sowie in der Klinke der Toilettenraumtüre fort.
Champagnerfarbene, hochglänzende Deckenschränke und ein umlaufendes Band am Küchenkorpus setzen die Küche in Szene. Eine Mineralwerkstoffplatte inkl. Schneidebrett und Spülenabdeckung lassen keine Wünsche offen. Für perfektes Gelingen sorgt der neue dreiflammige Spinflo-Kocher auf Haushaltsniveau. Eine leichte Reinigung garantiert die Glasplatte unter den Gasbrennern. Eine Plexiglasplatte als hinterleuchtete Küchenrückwand sowie der große, elegante Dunstabzug lassen keine Wünsche mehr offen.
Foto: Tabbert
Freitag, 1. August 2008
Am Vierwaldstättersee hat ein neuer Stellplatz eröffnet. Der Stellplatz Pilatus bietet genügend Platz für sechs Wohnmobile mit Stromanschluss. Es ist ein zentraler,mit Hecken umrandeter Platz im vorderen Teil eines grossen eingezäunten Privatparkplatzes am Fuße des Pilatus, angrenzend an Radweg, Wanderweg und Restaurant mit grosser Sonnenterrasse. Der Platz ist asphaltiert und garantiert somit auch bei schlechtem Wetter eine reibungslose Weiterfahrt. Die Reisemobilisten können auch vom Stellplatz aus die schöne Aussicht geniessen. Die liebevoll gepflegte Hecke sorgt für ein gemütliches Ambiente auf dem Platz. Da bleibt genügend Freiraum zum Nachbar. Schliesslich will man sich auch für die Weiterfahrt erholen.
Dank der zentralen Lage des Platzes am Fuße des Pilatus, dem Hausberg der Leuchtenstadt Luzern, erreicht man innerhalb weniger Gehminuten die nahgelegenen Ortschaften Kriens oder Horw, Letztere liegt direkt am Vierwaldstättersee. Restaurants,Sportzentrum, Einkaufszentrum, Kino,Tankstelle (inkl. Shop) und eine Bushaltestelle, von der es direkt in die wunderschöne Stadt Luzern geht, befinden sich unmittelbar neben dem Stellplatz.
Es gibt zwar keine Entsorgungsstation auf dem Platz. Dafür ist allerdings im Tagespreis von 10 Euro der Strom bereits inklusive.
Foto: Stellplatz Pilatus
Mittwoch, 30. Juli 2008
Die Träume der Reisemobilisten von Weite und Ferne erfüllen, dem Alltag entfliehen, so umreißt der französische Hersteller Challenger sein Ziel. Seit über 20 Jahren sei man dort immer bereit durch Innovationskraft und technische Errungenschaften nach den Sternen zu greifen. So verwundert es nicht, dass der Neuling in der Modellpalette als neuer Stern am Challenger-Himmel bezeichnet wird, der Elitis.
Im Vollintegrierten soll nichts mehr so sein wie früher. Nie zuvor seien die Träume von Innenausstattung, Ausrüstung und Design so perfekt erfüllt worden. Die Serie will in neue Reisedimensionen führen.
Sie umfasst drei Modellvarianten, von 5,95 bis 6,99 Metern Länge. Zur Ausstattung gehören Panorama-Dachfenster ebenso wie Dachhaube mit Ventilator. Drei verschiedene Stoffvarianten sorgen für Gemütlichkeit im Wohnbereich. Der auf dem Fiat Ducato aufgebaute Elitis bietet zwei bis vier Personen Schlafplätze. Das Leben an Bord des Elitis wird unter anderem bereichert durch den 175-Liter-Kühlschrank mit separatem Gefrierfach und den praktischen Lotustisch mit Teleskopfuß.
Foto: Challenger
Montag, 28. Juli 2008
Mit dem Sport-Liner bringt Knaus jetzt frischen Schwung in die Königsklasse. Ein Appetitanreger für Neulinge im Segment der Integrierten Reisemobile, die Großzügigkeit schätzen, aber zugunsten von Preis und Praktikabilität gerne auf Luxus-Optionen verzichten. Bewusst puristisch in der Erscheinung, zeigt der er doch markante Merkmalszüge, die ihn klar als Angehörigen der Knaus-Königsklasse ausweisen. Bei genauerem Hinsehen allerdings werden die Unterschiede zur exklusiven Sun-Liner- Baureihe deutlich, wie etwa in schlichter gehaltenen Anbauteilen oder einer modifizierten Front mit vergitterten Lufteinlässen.
So wurde vor allem Wert auf Funktionalität und Solidität gelegt – abgestimmt auf die wesentlichen Bedürfnisse von Einsteigern in die Spitzen-Klasse der Reisemobile. Gleichwohl spart der SPORT-LINER nicht an Auswahl- und Individualisierungsmöglichkeiten. Zum Start der Baureihe werden fünf verschiedene Grundriss-Versionen angeboten, mit Schwerpunkt auf kompakten 600er und 650er Chassis sowie auf Garagen-Modellen mit Heckabsenkung, die ein üppiges Zulade-Volumen und reichlich Platz bieten für Freizeit, Hobby und Sport.
Wie die nobleren Geschwister baut der Sport-Liner auf einer kräftigen Fiat-Ducato-Basis auf, für die zwei Motorisierungen bis 157 PS und Auflastungen bis 3.500 kg zur Auswahl stehen. Gute Orientierung und ein angenehm ausgeleuchteter Wohnbereich sind Standard. Zum Beispiel mit individuell justierbaren Drehspots im Schlaf- und Wohnraum. Oder einem Baldachin am Küchenhimmel, dessen integrierte Deckenspots die Arbeitsfläche ins rechte Licht setzen.
Charakteristisch für die breite Modell-Auswahl, setzt sich der Sport-Liner auch im Schlaf- und Sitz-Komfort keine Grenzen. Je nach Grundriss mit Quer-, F- Einzel- oder auch Stockbetten ausgestattet, bietet der junge Integrierte freie Wahl. In der kompaktesten Version 600 MG serienmäßig, sonst optional (anstelle von Bugstaukästen), gibt es außerdem ein großes Hubbett (188 x 140 cm) im Bug. Die Sitzgruppen sind entweder als Standard-Dinette oder Rundsitzgruppe ausgeführt, die sich durch Drehung der Cockpitsitze einfach erweitern lassen.
Fotos: Knaus
Montag, 21. Juli 2008
Der Nova M auf Mercedes-Sprinter-Basis von La Strada ist die konsequente Umsetzung eines Reisemobils, das ein Höchstmaß an Luxus auf möglichst geringer Grundfläche realisiert. Bewusst kompakter dimensioniert als konventionelle Lösungen lässt er sich im Gewühl fremder Städte genauso mühelos dirigieren, wie auf entlegenen Landstraßen. Ausgestattet mit allerlei Komfort erlaubt er einen anspruchsvollen Lebensstil, wo auch immer die Reise hingehen soll.
Die Küche des Nova bildet eine Platz sparende Einheit, die es in sich hat. Der Herd bietet drei Flammen für Kochen ohne Einschränkungen. Der geräumige Kühlschrank hält jederzeit einen kühlen Drink bereit. Praktische Teleskopuszüge nehmen erstaunliche Mengen an Vorräten auf. Dazu kommen nützliche Ergänzungen wie eine ausziehbare zusätzliche Arbeitsfläche und nette Details wie ein griffgerecht platziertes Gewürzregal.
Die umlaufenden Dachstaukästen verkörpern hochwertigen Möbelbau mit edlen Oberflächen und soliden Beschlägen. Gerundete Kanten sorgen für ein modernes Flair und unterstreichen den automotiven Charackter des Raumes. Die Wiedergabe von DVDs und Fernsehprogrammen per Satellit geschieht über einen modernen Flachbildschirm, der sowohl zum Bett als auch zur Sitzgruppe hin geschwenkt werden kann.
Kennzeichnend für das hohe Komfortniveau des Nova ist auch die Kombination aus Heckgarage und Doppelbett im Heck des Fahrzeugs. Dabei wurde ein sinnvoller Kompromiss aus Stauraum und Kopffreiheit gefunden. Die Heckgarage erlaubt vielfache Nutzungsmöglichkeiten und kann über große Klappen an beiden Seiten des Fahrzeugs beladen werden.
Fotos: La Strada
Samstag, 19. Juli 2008
In der neuen Baureihe Globeline lässt Dethleffs viele Erfahrungen aus dem BestAger-Kundenentwicklungsprojekt einfließen. Entsprechend des großen Kunden-Interesses an einem Mercedes-Chassis basieren die Globeline-Teilintegrierten auf dem 150-PS-starken Mercedes Sprinter 315 CDI mit AL-KO Tiefrahmenchassis. Die neue Baureihe ist mit vier Grundrissen und in drei Außenoptiken in Glattblech erhältlich. Alle Grundrisse haben eine Styrofoam-Isolierung, Aluschürzen, breite Radlaufblenden ohne sichtbare Verschraubungen, ein gerundetes Dach sowie eine Fahrerhaushaube, die serienmäßig mit zwei aufstellbaren Fenstern versehen ist.
Dethleffs hat sich bereits mit mehreren Kundenentwicklungsprojekten und dem Einfluss dieser auf seine Modellreihen einen Namen gemacht. Das BestAger-Projekt war nach dem Frauenmobil, das zweite große Kundenentwicklungsprojekt. Dieses nahm sich speziell den Wünschen und Bedürfnissen der reiferen Reisemobilisten an. Komfort, Sicherheit und Ergonomie waren die Hauptaspekte, die in dieser Studie verwirklicht werden sollten. Im Jahr 2007 wurde das Ergebnis unter großem Interesse der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Aspekte und Lösungen daraus finden sich in der neuen Globeline-Baureihe wieder.
Einer der Grundrisse, der GL 6813, entspricht dem der BestAger-Mobil-Studie. Das Besondere an diesem Grundriss sind zwei Einzelbetten, die im Heck im rechten Winkel übereinander angeordnet sind. “BestAge”“ bevorzugen laut den Studienergebnissen Einzelbetten. Durch diese neue Anordnung der Betten bietet der GL 6813 nicht nur viel Stauraum in der Heckgarage und im Fahrzeuginneren, sondern auch eine geringere Fahrzeuglänge.
Neben dem Querbett im Heck bleibt genügend Platz für einen geräumigen Kleiderschrank und einen großzügigen Toilettenraum mit Runddusche. Am Kopf des anderen Bettes, das längs angeordnet ist, befindet sich die Küche, direkt daran schließt die Barsitzgruppe an. Eine Seitenbank sowie die serienmäßig drehbaren und höhenverstellbaren Fahrer- und Beifahrersitze laden zum Verweilen ein. Wer seine Sitzgruppe nicht als Ersatzbett benötigt, kann auch bei allen “Globelinern” als Sonderausstattung eine Sitzgruppe mit freistehendem Tisch und auf Sitzkomfort optimierten Polstern in einem wohnlichen Look haben. Und auch die anderen drei Grundrisse des Globeline werden für Reisevergnügen sorgen.
Foto: Dethleffs
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