Dienstag, 4. Dezember 2007

Erik Zabel ist der nach Profisiegen gerechnet erfolgreichste deutsche Radrennsportler. Unter anderem gewann er bei der Tour de France sechsmal das Grüne Trikot für den besten Sprinter. Doch offenbar will Zabel nicht nur im unbequemen Sattel sitzen und die Landschaft durch die Sportbrille an sich vorüberziehen sehen. Jüngst wurde er im Dürrwang-Mörlein Hymer-Center-Dortmund gesichtet.

Während der nämlich beim Sechs-Tage-Rennen in der Westfalenhalle erfolgreich seine schnellen Runden drehte, strampelte sich Eriks Sohn Rick auf seinem Rennrad in Erfurt ab. Dort besucht der talentierte Nachwuchsfahrer seit kurzem das Sportinternat. Und um den Nachwuchs ganz spontan in Thüringen oder auch bei seinen Wettkämpfen in ganz Deutschland besuchen zu können, kam Zabel eine Idee.

Ein Reisemobil sollte ihm die spontanen Trips ermöglichen. So schaute er sich im Dortmunder Hymer-Center um. Über mögliche Abschlüsse bewahrt das Unternehmen in seinem Newsletter Stillschweigen. Bekannt ist aber, dass Ulrich Dürrwang sich einen Gegenbesuch nicht nehmen ließ und dem prominenten Kunden beim Wettkampf in der Westfalenhalle zuschaute.

Foto: Dürrwang GmbH & Co



Donnerstag, 29. November 2007

Wenn morgens dicke Nebelschwaden durch die Talmulden wabern und das Laub auf der Straße in einen rutschigen Teppich verwandeln, ist noch mehr Vor- und Rücksicht als sonst gefragt. Die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung geben dazu wichtige Tipps, damit die Autofahrer bei den Touren durch Regen und Nebel immer gut ankommen.

“Wer in der Dämmerung oder bei Nieselregen oder im Nebel nicht mit der entsprechenden Beleuchtung am Fahrzeug unterwegs ist, gefährdet sich und andere”, warnen die GTÜ-Experten. Besondere Gefahren drohen auch für Fußgänger, die auf helle Kleidung achten sollten. Die GTÜ rät zu reflektierenden Applikationen an Jacke, Mantel oder Hose.

Für die Autofahrer gilt besonders, langsam und vorausschauend zu fahren. Das Abblendlich sollte schon frühzeitig eingeschaltet werden. Das kann auch tagsüber sein. Doch nicht nur gesehen werden, auch selbst sehen ist wichtig. Beschlagene oder vom Frühreif vereiste Scheiben müssen komplett freigekratzt werden, Gucklöcher sind ein Sicherheitsrisiko.

Bei Nebel gilt, auf keinen Fall mit Fernlicht zu fahren. Die feinen Wassertröpfchen reflektieren das Licht und sorgen so für eine schlechtere Sicht. Die Nebelleuchten dürfen erst eingeschaltet werden, wenn die Sicht unter 50 Meter beträgt. Das entspricht dem Abstand zwischen zwei Seitenpfosten auf der Autobahn. Auch wenn es noch selten Glatteis gibt, rät die GTÜ, runter vom Gas und Abstand halten. Im Ernstfall, nach einer Ausweichmöglichkeit Ausschau halten. Bei der GTÜ heißt das: Lieber mit 60 Stundenkilometern auf ein Feld als mit 30 km/h auf ein Auto oder gar einen Menschen.

Foto: GTÜ



Dienstag, 27. November 2007

Wer hält nicht einmal einen anderen Verkehrsteilnehmer für blöd? Erst recht, wenn man sich mit seinem Reisemobil durch die Straßen quält und jemand so gar keine Rücksicht nehmen will. Das sollte man ihm aber nicht im wahrsten Sinne des Wortes zeigen. Der Finger an der Stirn kann weitreichende Folgen haben, wie der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz warnt.

Demnach sei es ein Unterschied, ob man den Vogel im privaten Bereich zeige oder hinterm Steuer. Nach entsprechender Anzeige sehe die Staatsanwaltschaft beim Vogel-Zeigen im Straßenverkehr ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung und erhebe in der Regel Anklage beim zuständigen Amtsgericht. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt dabei keine Verfahrenskosten, da es sich um eine vorsätzliche Beleidigung handelt.

Solche Verfahren enden häufig nicht nur mit einer empfindlichen Geldstrafe, sondern auch mit fünf Punkten im Flensburger Zentralregister. Dazu kommt schließlich, dass die so eingefangenen Punkte frühestens nach fünf Jahren gelöscht werden können; bei Ordnungswidrigkeiten sind zwei Jahre üblich.



Montag, 19. November 2007

Der Deutsche Städtetag sieht in einer Empfehlung zur Regelung der Fahrverbote in Umweltzonen eine Ausnahme für Anlieger mit nicht nachrüstbaren Fahrzeugen vor. Darüber informiert der Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) auf seiner Homepage. Damit erhielten auch die Halter von älteren, nicht nachrüstbaren Reisemobilen ohne Plakette freie Fahrt vom und zum Wohnort in der Umweltzone.

Der Städtetag übernimmt somit zum Teil die Position der Caravaningverbände, die in einer gemeinsamen Erklärung im August Ausnahmeregelungen für Reisemobile gefordert hatten. Eine generelle Ausnahme von den Fahrverboten in Umweltzonen sieht die Empfehlung jedoch nicht vor. “Diese Empfehlung ist ein wichtiger Schritt”, sagte dennoch CIVD-Geschäftsführer Hans-Karl Sternberg. Die Verantwortung für die Umsetzung der Verbote liege zwar bei den Kommunen, es sei aber davon auszugehen, dass die Empfehlung des Städtetages ein wichtiger Leifaden sei.

Sternberg sieht aber auch Probleme. Da es keine generelle Ausnahme für Reisemobile gebe, bleibe die Frage ungeklärt, wie es sich mit der Anfahrt zu Werkstätten oder auf Reisemobilstellplätze in Umweltzonen für Ortsfremde verhalte. “Hier bleibt nur auf die Umsicht der Kommunen zu vertrauen”, so Sternberg, “die letztlich von den Besuchen der Reisemobilisten profitieren.”

Foto: ADAC



Donnerstag, 8. November 2007

Vom steigenden Trend zum Reisemobil war in diesem Blog schon die Rede. Das Zelt ist out, das Hotel auf Rädern in. Mit den Fahrzeugen wächst auch das Interesse am touristischen Angebot. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen verzeichnet laut LifePR in einer aktuellen Studie ein wachsendes Potenzial für die Freizeitform Camping. 16 Prozent wollen in den kommenden drei Jahren mit dem Reisemobil oder einem Caravan auf Tour gehen. Spontaneität, Ungezwungenheit und die Nähe zur Natur werden als Vorteile genannt.

Auch der Tourismus in Deutschland folgt diesem Trend. Rund 149 Millionen Übernachtungen zählt die Campingbranche jährlich und es gibt 285.000 Touristik-Stellplätze, Tendenz steigend. “Gerade für die wachsende Zahl der Reisemobilisten bieten die deutschen Campingplätze mittlerweile ein attraktives Angebot, das verstärkt von diesem Nachfragesegment genutzt wird”, so Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes.

Die Campingnachfrage differenziere sich immer stärker nach den persönlichen Neigungen und Interessen der Gäste. Konkret bedeute dies, dass Campingfreunde einmal einen ganz spartanischen Urlaub haben wollen, ein anderes Mal einen komfortablen Aufenthalt mit hochwertigen Erlebnisangeboten bevorzugen.

Foto: LifePR



Dienstag, 6. November 2007

Jetzt werden sie auch zentral und online zum Verkauf angeboten: Hymer-rent-Reisemobile. Die gepflegten Mietmobile stehen bei Caravaningfreunden nicht nur während der Vermietung, sondern auch als Kaufangebot hoch im Kurs. Die Fahrzeuge werden zu ganz besonders attraktiven Konditionen angeboten.

Ganz besonders wichtig: Ob familienfreundlicher Alkoven, attraktiver Integrierter, Teilintegrierter oder kompaktes Mobil, für alle gilt auch beim günstigen Preis hat der Käufer von Hymer-rent-Fahrzeugen die Qualitätsgewähr, dass die Mobile fachmännisch vom Hymer-Handelspartner gewartet und gepflegt wurden.

Aktuell stehen online rund 60 Fahrzeuge auf der Hymer-rent-Homepage. Dieses Kontingent ändert sich ständig, da es laufend mit neuen Fahrzeugen aktualisiert wird. Der momentane Bestand bietet zu 75 Prozent Mobile, die ihre Erstzulassung in diesem Jahr hatten und somit den Status eines “Halbjahreswagens” besitzen. Generell werden die rund 900 Mobile aus der Hymer-rent-Mietflotte nach etwa zwei Jahren ausgetauscht.



Mittwoch, 31. Oktober 2007

Die Zulassungen von Reisemobilen in Deutschland steigen deutlich. Laut promobil.de wurden von Juli bis September fast 15 Prozent mehr Mobile zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Negativ verlief der Trend hingegen bei den Caravans. Im dritten Quartal wurden rund 7 Prozent weniger Wohnwagen zugelassen als 2006.

“Zwar konnte das dritte Quartal besonders bei den Reisemobilneuzulassungen verlorenen Boden wieder gutmachen, Eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im vierten Quartal ist jedoch angesichts der starken Vergleichszahlen des Vorjahres wenig wahrscheinlich”, so Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie-Verbandes (CIVD). Eine zu optimistische Erwartung für das Gesamtjahr sei daher unrealistisch. Im vierten Quartal vergangenen Jahres waren die Neuzulassungen aufgrund der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung außerordentlich gestiegen.

Insgesamt wurden im dritten Quartal 4532 neue Reisemobile zugelassen.Besonders deutliche Zuwächse gab es im August (+ 23,3 Prozent) und September (+ 12 Prozent). Bislang wurden in diesem Jahr 17.502 Reisemobile neu zugelassen, was einen Rückgang von 5,3 Prozent gegenüber 2006 bedeutet.

Die 4926 neu zugelassenen Caravane sorgen für eine Gesamtzahl von 16.918 Neuzulassungen in 2007. Gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet das ein Minus von 11,6 Prozent.

Foto: Rene Tillmann/Messe Düsseldorf



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