Montag, 19. November 2007

Der Deutsche Städtetag sieht in einer Empfehlung zur Regelung der Fahrverbote in Umweltzonen eine Ausnahme für Anlieger mit nicht nachrüstbaren Fahrzeugen vor. Darüber informiert der Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) auf seiner Homepage. Damit erhielten auch die Halter von älteren, nicht nachrüstbaren Reisemobilen ohne Plakette freie Fahrt vom und zum Wohnort in der Umweltzone.

Der Städtetag übernimmt somit zum Teil die Position der Caravaningverbände, die in einer gemeinsamen Erklärung im August Ausnahmeregelungen für Reisemobile gefordert hatten. Eine generelle Ausnahme von den Fahrverboten in Umweltzonen sieht die Empfehlung jedoch nicht vor. „Diese Empfehlung ist ein wichtiger Schritt“, sagte dennoch CIVD-Geschäftsführer Hans-Karl Sternberg. Die Verantwortung für die Umsetzung der Verbote liege zwar bei den Kommunen, es sei aber davon auszugehen, dass die Empfehlung des Städtetages ein wichtiger Leifaden sei.

Sternberg sieht aber auch Probleme. Da es keine generelle Ausnahme für Reisemobile gebe, bleibe die Frage ungeklärt, wie es sich mit der Anfahrt zu Werkstätten oder auf Reisemobilstellplätze in Umweltzonen für Ortsfremde verhalte. „Hier bleibt nur auf die Umsicht der Kommunen zu vertrauen“, so Sternberg, „die letztlich von den Besuchen der Reisemobilisten profitieren.“

Foto: ADAC

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