Donnerstag, 29. November 2007

Wenn morgens dicke Nebelschwaden durch die Talmulden wabern und das Laub auf der Straße in einen rutschigen Teppich verwandeln, ist noch mehr Vor- und Rücksicht als sonst gefragt. Die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung geben dazu wichtige Tipps, damit die Autofahrer bei den Touren durch Regen und Nebel immer gut ankommen.

„Wer in der Dämmerung oder bei Nieselregen oder im Nebel nicht mit der entsprechenden Beleuchtung am Fahrzeug unterwegs ist, gefährdet sich und andere“, warnen die GTÜ-Experten. Besondere Gefahren drohen auch für Fußgänger, die auf helle Kleidung achten sollten. Die GTÜ rät zu reflektierenden Applikationen an Jacke, Mantel oder Hose.

Für die Autofahrer gilt besonders, langsam und vorausschauend zu fahren. Das Abblendlich sollte schon frühzeitig eingeschaltet werden. Das kann auch tagsüber sein. Doch nicht nur gesehen werden, auch selbst sehen ist wichtig. Beschlagene oder vom Frühreif vereiste Scheiben müssen komplett freigekratzt werden, Gucklöcher sind ein Sicherheitsrisiko.

Bei Nebel gilt, auf keinen Fall mit Fernlicht zu fahren. Die feinen Wassertröpfchen reflektieren das Licht und sorgen so für eine schlechtere Sicht. Die Nebelleuchten dürfen erst eingeschaltet werden, wenn die Sicht unter 50 Meter beträgt. Das entspricht dem Abstand zwischen zwei Seitenpfosten auf der Autobahn. Auch wenn es noch selten Glatteis gibt, rät die GTÜ, runter vom Gas und Abstand halten. Im Ernstfall, nach einer Ausweichmöglichkeit Ausschau halten. Bei der GTÜ heißt das: Lieber mit 60 Stundenkilometern auf ein Feld als mit 30 km/h auf ein Auto oder gar einen Menschen.

Foto: GTÜ



Dienstag, 27. November 2007

Wer hält nicht einmal einen anderen Verkehrsteilnehmer für blöd? Erst recht, wenn man sich mit seinem Reisemobil durch die Straßen quält und jemand so gar keine Rücksicht nehmen will. Das sollte man ihm aber nicht im wahrsten Sinne des Wortes zeigen. Der Finger an der Stirn kann weitreichende Folgen haben, wie der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz warnt.

Demnach sei es ein Unterschied, ob man den Vogel im privaten Bereich zeige oder hinterm Steuer. Nach entsprechender Anzeige sehe die Staatsanwaltschaft beim Vogel-Zeigen im Straßenverkehr ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung und erhebe in der Regel Anklage beim zuständigen Amtsgericht. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt dabei keine Verfahrenskosten, da es sich um eine vorsätzliche Beleidigung handelt.

Solche Verfahren enden häufig nicht nur mit einer empfindlichen Geldstrafe, sondern auch mit fünf Punkten im Flensburger Zentralregister. Dazu kommt schließlich, dass die so eingefangenen Punkte frühestens nach fünf Jahren gelöscht werden können; bei Ordnungswidrigkeiten sind zwei Jahre üblich.



Sonntag, 25. November 2007

Was bei den Pkw der Käfer, ist bei den Reisemobilen der VW Bus – ein Klassiker. Egal, ob man ihn jemals selbst gefahren hat oder nicht, er übt die Faszination der Pionierzeit des mobilen Reisens aus und dass er in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiert, macht ihn noch ein Stück besonderer. Im Technik-Museum Speyer ist dem Bully ab Februar eine eigene Ausstellung gewidmet.

Die Ausstellung reicht vom Prototyp aus dem Jahr 1949 bis zur 1979 vorgestellten Luxus-Großraumlimousine. Der VW Bulli erfreute sich schnell einer großen Beliebtheit. Ob Handwerker, Hotels, Polizei oder natürlich Campingfreunde – der Bulli war überall. Seine Eigenschaften, einfach aufgebaut, leicht zu repariren, wirtschaftlich und robust, trugen zur Verbreitung des Kleintransporters maßgeblich bei.

Campingmobile entstanden bei verschiedenen Nachrüstfirmen bereits seit 1951. Trendsetter war dabei Westfalia. Das in Rheda-Wiedenbrück ansässige Unternehmen entwickelte dabei Zug um Zug mit Unterstützung von Volkswagen seine Reisemobile in den folgenden Jahrzehnten weiter. So wurde der Westfalia Camper auf der IAA 1973 mit völlig neu gestaltetem Ausstelldach vorgestellt. Die Ausstattung des rollenden Hotels war für die 70er Jahre reichhaltig und ist in der Ausstellung natürlich auch zu bewundern.

Foto: Technik-Museum Speyer



Freitag, 23. November 2007

Für das kommende Frühjahr kündigt die Firma Westfalia die Rückkehr eines alten Freundes an. Der Sven Hedin wird nun auf der Basis des VW Crafter 35 gebaut. Mit großem Stauraum, viel Komfort und bewährten Ausstattungsdetails wartet das voll familientaugliche Reisemobil auf. Der schwedische Entdecker steht wieder als Namenspate und belebt so die große Tradition der Westfalia Van Conversion im Reisemobilbau.

Westfalia verspricht, dass das neue Mobil in seiner Klasse Aufsehen erregen wird. Bewährtes wurde in hohen Standard integriert. Und das in der gewohnte Manufakturqualität. Das erprobte Vier-Raum-Konzept tut ein Übriges, um alte Freunde zu behalten und neue zu gewinnen.

Zur Ausstattung gehören eine 3er-Sitz- und Liegebank mit integriertem Stauraum, fünf Sitze und vier Schlafgelegenheiten, doppelter Boden im Heckbereich, Dachbett und der Badbereich mit Heckdurchgang. Um die Wartezeit zu verkürzen, hält Westfalia die Neugierigen über die Entwicklung des Fahrzeug auf der Internetsite auf dem Laufenden.

Foto: Westfalia Van Conversion



Mittwoch, 21. November 2007

Der Trend bei den Reisemobilen geht in der kommenden Saison weiterhin zu den kompakten, alltagstauglichen Fahrzeugen, die man auf der Caravan Bremen bewundern kann. Es gibt kaum einen Hersteller, der nicht mindestens einen Van-Grundriss im Programm hat. Bei den größeren Fahrzeugen stehen Teilintegrierte und die Integrierten hoch im Kurs. Eine gute technische Ausstattung und große Kühlschränke sind wichtige Argumente beim Kauf.

Die Entwicklung der Reisemobilbranche ist in Deutschland derzeit gespalten. Während der Export weiter anzieht und die Ausfuhr von Reisemobilen um rund sechs Prozent anstieg, sind die Zahlen im Inland leicht rückläufig. Allgemein werden die Mehrwertsteuererhöung, die neue Kfz-Steuer und die Schadstoffdiskussion als Gründe dafür angenommen. Viele Verbraucher sind daher verunsichert und reagieren mit Zurückhaltung.

Diesem Trend will die Caravan Bremen vom 30. November bis 2. Dezember entgegenwirken und bietet neben den Informationen von Händlern und Herstellern eine kompetente Beratung durch den ADAC und den Deutschen Camping-Club. Zudem stehen die Veranstalter den Besuchern für Fragen und Probleme rund um den mobilen Urlaub zur Verfügung.

Foto: Adria Deutschland



Montag, 19. November 2007

Der Deutsche Städtetag sieht in einer Empfehlung zur Regelung der Fahrverbote in Umweltzonen eine Ausnahme für Anlieger mit nicht nachrüstbaren Fahrzeugen vor. Darüber informiert der Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) auf seiner Homepage. Damit erhielten auch die Halter von älteren, nicht nachrüstbaren Reisemobilen ohne Plakette freie Fahrt vom und zum Wohnort in der Umweltzone.

Der Städtetag übernimmt somit zum Teil die Position der Caravaningverbände, die in einer gemeinsamen Erklärung im August Ausnahmeregelungen für Reisemobile gefordert hatten. Eine generelle Ausnahme von den Fahrverboten in Umweltzonen sieht die Empfehlung jedoch nicht vor. „Diese Empfehlung ist ein wichtiger Schritt“, sagte dennoch CIVD-Geschäftsführer Hans-Karl Sternberg. Die Verantwortung für die Umsetzung der Verbote liege zwar bei den Kommunen, es sei aber davon auszugehen, dass die Empfehlung des Städtetages ein wichtiger Leifaden sei.

Sternberg sieht aber auch Probleme. Da es keine generelle Ausnahme für Reisemobile gebe, bleibe die Frage ungeklärt, wie es sich mit der Anfahrt zu Werkstätten oder auf Reisemobilstellplätze in Umweltzonen für Ortsfremde verhalte. „Hier bleibt nur auf die Umsicht der Kommunen zu vertrauen“, so Sternberg, „die letztlich von den Besuchen der Reisemobilisten profitieren.“

Foto: ADAC



Mittwoch, 14. November 2007

Der Dethleffs Advantage ist durch seine vielfältigen Grundrisse und zahlreichen Ausstattungsvarianten ein höchst flexibles Reisemobil. Mit dem innovativen Gourmet-Küchencenter, eleganten Möbeln und dem AirPlus-System für ein angenehmes Raumklima sowie dem serienmäßigen Breitspurfahrwerk bietet er allerhand bei einem Einstiegspreis von rund 40.000 Euro.

Es gibt ihn als Teilintegrierten, als Integrierten, der mit seiner großen Panoramascheibe für beste Sicht sorgt, und als Alkoven, der der vielköpfigen Familie oder dem großen Freundeskreis ausreichend Platz bietet.

Mit dem A-2 ist nun auch ein wintertauglicher Advantage Alkoven auf den Straßen unterwegs. Er isoliert den Innenraum durch einen 40 Zentimeter hohen Doppelboden, in dem auch Wassertanks und -leitungen frostgeschützt installiert sind. Außerdem kann er gleichzeitig als großer Stauraum genutzt werden. Das AirPlus-System hinterlüftet die Dachschränke, was gerade im Winter zur Vermeidung von Kondenswasser wichtig ist.

Foto: Dethleffs



Montag, 12. November 2007

Die Gattung der Vans breitet sich Schritt für Schritt in Europa aus. Wie promobil.de meldet, bringen nun die beiden Schwestermarken Ci und Roller Team jeweils einen Van auf den Markt, der populären Vorbildern folgt. Der Ci Elliot Van und der Roller Team Van beschränken sich jeweils auf 5,99 Meter Länge und 2,18 Meter Breite.

Hauptschlafgelegenheit ist ein rund 2 mal 1,30 Meter großes Querbett, eine weitere Liegefläche lässt sich aus der Sitzgruppe bauen. Sie besteht aus Halbdinette, seitlichem Einzelsitz und drehbaren Vordersitzen. Zur Serienausstattung der beiden baugleichen Vans zählen hochwertige Komponenten.

So lassen ein großes Fenster und ein Medi Heki viel Licht in den Wohnraum ein. Im Winter sorgt ein Truma Combi 4 für Wärme. Die Tanks für Frisch- und Abwasser fassen jeweils 100 Liter. Beide Vans basieren auf dem Fiat Ducato mit 100 PS. Eingeführt werden die Modelle zu rund 38.000 Euro in Frankreich, wann sie in Deutschland auf den Markt kommen, steht laut promobil.de noch nicht fest. Abzuwarten bleibt, ob die Schwesterfirmen ein ähnlich erfolgreiches Modell wie den Auto Roller auf den Markt gebracht haben.

Foto: Roller Team



Samstag, 10. November 2007

Den Sprinter James Cook Westfalia gibt es jetzt in zwei Ausführungen. Der Compact ist für die Reise zu zweit gedacht, der Classic bietet bis zu vier Personen Platz.

Die Kombination aus Superhochdach und Vier-Raum-Prinzip vermittelt beim Compact ein beeindruckendes Raumgefühl. Alles hat seinen Platz, die komfortable Stehhöhe von 2,10 Metern lässt viel Raum und der Ein- und Ausstieg ist praktischerweise auch über das Heck möglich. Der Compact ist in den Ausstattungsvatianten Trend und Ambiente erhältlich. Zur Serienausstattung gehören komfortable und drehbare Sitzplätze für Fahrer und Beifahrer, I-förmige Küchenzeile und eine kraftstoffbetriebene Warmwasser-Zusatzheizung. Der Einstiegspreis liegt bei 60.000 Euro.

Der Classic vereint alle Vorzüge des Compact und ergänzt sie sinnvoll. Zwei großzügige zusätzliche Schlafplätze im Dachausbau und die L-förmige Küchenzeile machen dabei den Unterschied. Dank demontierbarem Küchenmodul ist auch dort der Ein- und Ausstieg übers Heck möglich. Mit rund 60.000 Euro ist man auch beim Grundmodell des Classic von James Cook dabei.

Foto: Mercedes Benz



Donnerstag, 8. November 2007

Vom steigenden Trend zum Reisemobil war in diesem Blog schon die Rede. Das Zelt ist out, das Hotel auf Rädern in. Mit den Fahrzeugen wächst auch das Interesse am touristischen Angebot. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen verzeichnet laut LifePR in einer aktuellen Studie ein wachsendes Potenzial für die Freizeitform Camping. 16 Prozent wollen in den kommenden drei Jahren mit dem Reisemobil oder einem Caravan auf Tour gehen. Spontaneität, Ungezwungenheit und die Nähe zur Natur werden als Vorteile genannt.

Auch der Tourismus in Deutschland folgt diesem Trend. Rund 149 Millionen Übernachtungen zählt die Campingbranche jährlich und es gibt 285.000 Touristik-Stellplätze, Tendenz steigend. „Gerade für die wachsende Zahl der Reisemobilisten bieten die deutschen Campingplätze mittlerweile ein attraktives Angebot, das verstärkt von diesem Nachfragesegment genutzt wird“, so Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes.

Die Campingnachfrage differenziere sich immer stärker nach den persönlichen Neigungen und Interessen der Gäste. Konkret bedeute dies, dass Campingfreunde einmal einen ganz spartanischen Urlaub haben wollen, ein anderes Mal einen komfortablen Aufenthalt mit hochwertigen Erlebnisangeboten bevorzugen.

Foto: LifePR



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